Back to Top
 
 

SOS Europa: Erst Menschen, dann Grenzen schützen!

23.000 Menschen sind Schätzungen zufolge seit dem Jahr 2000 auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen.

 

Sie mussten aus ihrer Heimat fliehen vor Krieg, Verfolgung und Armut und hofften, in Europa Schutz zu finden und ein neues Leben beginnen zu können. Doch stattdessen kenterten sie mit völlig überfüllten Booten auf dem Meer und ertranken oder sie erstickten zusammengepfercht in LKW-Anhängern.

 

Unzählige werden gewaltsam zurückgedrängt. Einer von ihnen ist Rahim aus Afghanistan. Der 16-Jährige versuchte im April 2014 von der Türkei nach Bulgarien zu fliehen: „Drei Polizeibeamte haben mich und meinen 13-jährigen Freund Ahmed erwischt. (…) Die drei Polizisten begannen, uns zu schlagen. Sie haben nach uns getreten und hatten diese schwarzen Stöcke, hart wie Eisen. Damit haben sie uns auf die Knie und auch die Hände geschlagen. (…) Einer von ihnen hat uns auf die türkische Seite zurückgeworfen wie einen alten Lumpen.“

 

Helfen Sie uns dabei! Unterzeichnen Sie unsere Online-Petition und fordern Sie von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Rechte und einen besseren Schutz für Flüchtlinge – damit nicht noch mehr Menschen auf der Flucht nach Europa ihr Leben verlieren!

 

[weiterlesen & Petition zeichnen]

Zeigen Sie Brasiliens Regierung die gelbe Karte!

Am 12. Juni wird in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 angepfiffen.

 

Seit Juni vergangenen Jahres gingen in dem südamerikanischen Land immer wieder Hunderttausende Menschen auf die Straße, um gegen Korruption und die hohen Kosten der WM sowie für ein besseres Gesundheits- und Bildungssystem zu demonstrieren.

 

Mehrmals wurden die Proteste von der Polizei brutal niedergeschlagen: Sie ging mit Tränengasgranaten, Wasserwerfern und Gummigeschossen gegen friedliche Demonstrantinnen und Demonstranten vor. Viele Menschen wurden verletzt – und das nur, weil sie ihr Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit wahrgenommen hatten.

 

„Es ist kein Verbrechen, gegen Missstände zu protestieren, sondern ein Menschenrecht“, sagt Atila Roque, der Direktor von Amnesty International in Brasilien. „Die brasilianische Polizei sollte sich lieber um die Sicherheit der Menschen kümmern, statt mit Gewalt gegen Demonstrantinnen und Demonstranten vorzugehen.“

 

Im Falle weiterer Proteste vor und während der WM ist die brasilianische Regierung verpflichtet, friedliche Demonstrationen zu ermöglichen.

 

Werden Sie aktiv und zeigen Sie Brasiliens Regierung die gelbe Karte! Beteiligen Sie sich an unserer Online-Petition und fordern Sie Präsidentin Dilma Rousseff und Senatspräsident Renan Calheiros auf, die Meinungs- und Versammlungsfreiheit im Land zu achten und friedliche Demonstrationen auch während der Weltmeisterschaft zuzulassen!

 

[weiterlesen und Petition zeichnen]

Endlich frei nach 46 Jahren im Todestrakt?

28. März 2014 - Hakamada Iwao wurde am 27. März vorläufig freigelassen. Der japanische Ex-Boxer ist 1968 nach einem unfairen Verfahren wegen Mordes zum Tode verurteilt worden und saß 46 Jahre lang in Einzelhaft im Todestrakt. Ein Bezirksgericht hat seinem Antrag auf Wiederaufnahme des Beweisverfahrens nach mehreren Anläufen endlich stattgegeben und ihn deshalb auf freien Fuß gesetzt.

Doch ob Hakamada wirklich ein freier Mann bleibt, ist noch lange nicht sicher. Die Staatsanwaltschaft hat nun bis zum 31. März die Möglichkeit, Rechtsmittel gegen den Beschluss einzulegen. Daher müssen wir schnell handeln.

 

Lesen Sie hier weiter und schreiben Sie eine Nachricht an den Generalstaatsanwalt Tetsuo Nagano!

http://www.amnesty.de/2014/3/28/endlich-frei-nach-46-jahren-im-todestrakt

Weitere Beiträge...

  1. Karibik: Todesstrafe abschaffen!

Seite 3 von 6

Copyright © Amnesty International - Gruppe Bühl. Alle Rechte vorbehalten.

Design und Hosting: Michael Bordießer-Krauth